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Tankanlagen

Kontinuierliche technische Verbesserungen bei Tankanlagen und ein gesteigertes Umweltbewusstsein haben Anzahl und Auswirkungen von Unfällen seit den späten 90er Jahren um den Faktor 10 verringert. Heute ereignet sich schweizweit jährlich noch 1 Unfall auf 10'000 Anlagen.
Über Rechte und Pflichten von Tankinhabern, Sicherheitsvorschriften und Anforderunegn an Bau und Betrieb informiert das BAFU eingehend.

Im Thurgau wurde die Tankkontrolle beibehalten, da es sich im Hochwasserjahr 1999 als äusserst sinnvoll erwiesen hat, zu wissen, was für Tankanlagen wo betroffen waren. Damit konnten erhebliche Schäden vermieden werden. Die rechtliche Grundlage dazu ist in der Regierungsrätlichen Verordnung zum Einführungsgesetz zum Gewässerschutzgesetz § 11 (RRV EG GSchG) zu finden.

Für das Befüllen von Lageranlagen mit Brenn- und Treibstoffen (z. B. Heizöl, Dieselöl, Benzin usw.) ist im Kanton Thurgau ein Tankdokument Voraussetzung. Befüllungen dürfen nur bei korrekt nachgeführten Tankdokumenten erfolgen.

Melde- bezw. Bewilligungspflicht
Wer solche Stoffe in grösseren Mengen umschlägt, lagert, benutzt, entsorgt oder in Rohrleitungen fördert, untersteht einer Bewilligungs-, resp. Meldepflicht. (Bewilligungsgesuch/Meldeformular [pdf, 312.53 KB [pdf, 133 KB]] zur Lagerung wassergefährdender Stoffe)

Standorte solcher Tätigkeiten werden ab einer Menge von 450 Litern in einem kantonalen Kataster registriert. Dieser Kataster ermöglicht es, in Ausnahmesituationen wie Naturgefahren, z. B. Hochwasser, schnell und effizient einzugreifen. Der Inhaber von solchen Standorten muss Schutzmassnahmen treffen, die abhängig sind von der Art der Stoffe, der Menge, und der Tätigkeit. Als Lageranlagen gelten: