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Wassergefährdende Stoffe

Wassergefährdende Stoffe sind Stoffe, die nachteilige Veränderungen des Wassers verursachen können, sowohl physikalische als auch chemische oder biologische Veränderungen. Dazu gehören Stoffe wie Benzin, Heizöl, Motorenöl, Hydrauliköl, flüssige Düngemittel, Chemikalien aller Art, Pflanzenbehandlungsmittel, Holzbehandlungsmittel, Farben, Lacke, Lösungsmittel, Reinigungsmittel, Prozessabwässer etc.
Anlagen, in denen mit solchen Stoffen gearbeitet wird, sind fachgerecht zu erstellen und zu betreiben. Informationen erhalten Sie auch auf der CITEC-WebSite : www.tankportal.ch.

Für das Befüllen von Lageranlagen mit Brenn- und Treibstoffen (z.B. Heizöl, Dieselöl, Benzin usw.) ist im Kanton Thurgau ein Tankdokument Voraussetzung. Befüllungen dürfen nur bei korrekt nachgeführten Tankdokumenten erfolgen.

Beim Umgang mit diesen Stoffen ist besondere Vorsicht geboten. Ein Leitfaden von der Praxis für die Praxis ist entwickelt worden. Er hilft, bei Lagerung und Umschlag solcher Stoffe keine Vorschrift zu vergessen.

Wassergefährdungsklassen

Wassergefährdende Stoffe werden in der Schweiz in zwei Gefährdungsklassen eingeteilt:


Melde- bezw. Bewilligungspflicht
Wer solche Stoffe in grösseren Mengen umschlägt, lagert, benutzt, entsorgt oder in Rohrleitungen fördert, untersteht einer Bewilligungs-, resp. Meldepflicht. (Bewilligungsgesuch / Meldeformular [248.00 KB] zur Lagerung wassergefährdender Stoffe)

Standorte solcher Tätigkeiten werden ab einer Menge von 450 Litern in einem kantonalen Kataster registriert. Dieser Kataster ermöglicht es, in Ausnahmesituationen wie Naturgefahren, z.B. Hochwasser, schnell und effizient einzugreifen. Der Inhaber von solchen Standorten muss Schutzmassnahmen treffen, die abhängig sind von der Art der Stoffe, der Menge, und der Tätigkeit. Als Lageranlagen gelten: