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Boden und Bodenschutz

Die Böden auf denen wir stehen, produzieren und bauen, sind ein endliches Gut. Die meisten Böden im Thurgau sind in den rund 10‘000 -15‘000 Jahren seit der letzten Eiszeit entstanden. Der Bodenschutz bezweckt, dieses Gut zu erhalten und nachhaltig zu bewirtschaften. Mehr Einblicke in den Boden vermittelt das Computerspiel "Die Bodenreise" des BAFU: http://bodenreise.ch
Unter Boden versteht das Umweltschutzgesetz dabei im Gegensatz zu wissenschaftlichen Definitionen lediglich die oberste, unversiegelte Erdschicht, in der Pflanzen wachsen können (Art. 7 Abs. 4bis). Wie die folgende Grafik zeigt, umfasst diese Definition nur den Oberboden (Humus), den Unterboden (Mutterboden, Stockerde, Roterde) sowie die oberste, angewitterte Schicht des Muttergesteins, d.h. in der Regel die obersten 60 bis 120 cm.

Bodenprofil


 
Beim Bodenschutz wird unterschieden zwischen:

Der quantitative Bodenschutz bezweckt den haushälterischen Umgang mit dem Boden im Sinne einer zweckmässigen und geordneten Besiedelung. Er ist primär Sache der Raumplanung und wird im Thurgau vom Amt für Raumentwicklung wahrgenommen.