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Bohrungen

Bohrungen und Sondierungen sind grundsätzlich bewilligungspflichtig. Sie dienen der Erkundung des Untergrundes zwecks Nutzung von Rohstoffen wie Kies, Wasser oder Wärme. In wasserwirtschaftlichen Gebieten, die für die Trinkwassernutzung bedeutungsvoll sind, dürfen keine Erdwärmesondenanlagen erstellt werden. Die Erdwärmenutzungskarte unter www.geo.tg.ch (Umwelt ⇒ Karten ⇒ Erdwärmekarte) zeigt die Gebiete auf, in denen gebohrt werden kann. Bewilligungsgesuche sind via die Standortgemeinde ans AfU zu richten. Gesuche sind mit dem untenstehenden Formular einzureichen:
Bewilligungsgesuch für Bohrungen und Sondierungen [26.75 KB]

Wieso braucht das eine Bewilligung?
Bei einer Bohrung werden die Erdschichten verletzt, allenfalls auch die wasserführenden Schichten. Das kann den Wasserhaushalt enorm stören und den Abfluss des Grundwassers verändern. Die Versorgung der Bevölkerung mit ausreichend Trinkwasser hat aber vor allen andern Nutzungen Vorrang. In diesem Hinblick bergen Bohrungen folgende Gefahren:

Durchführung
Bohrungen und Sondierungen sind grundsätzlich fachkundig zu begleiten. Die durchführenden Bohrfirmen, resp. hydrogeologischen Büros müssen Informationen über die Bohrung vorbehaltlos und unentgeltlich der öffentlichen Dokumentation überlassen. Ausgenommen sind Ergebnisse, die Betriebs- oder Fabrikationsgeheimnisse enthalten. Für die öffentliche Dokumentation sind folgende Informationen erforderlich: