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Entsorgung des Bohrschlammes

Als Bohrschlamm wird die Suspension der mineralischen Partikel im Bohrwasser bezeichnet, die sich im Absetzbecken sammelt.
Das Wasser, das beim Bohren von Erdwärmesonden anfällt, enthält in der Regel keine organischen Stoffe und gehört deshalb nicht auf die Kläranlage. Es enthält jedoch mineralische Stoffe in unterschiedlicher Korngrösse, die sich entweder leicht absetzen (Sand, Kies, Gesteinsbruchstücke), oder aber schlecht absetzbar sind (Silt, Ton).
Schlecht absetzbarer Schlamm gefährdet bei kleineren Kläranlagen die biologische Stufe und die Gärung im Faulturm. Er kann auch zu Sedimentationen in der Kanalisation oder im Vorklärbecken der ARA führen.  Ein Merkblatt erläutert den korrekten Umgang mit Bohrschlamm.