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Lebensraum Fliessgewässer

Ein natürliches Fliessgewässer ist ein Mosaik von tiefen und seichten Stellen, quirligem und ruhigem Wasser, Steinen und Felsen, Pflanzen und Tothholz, Kies und Sand. Darin lebt eine riesige Zahl von Lebewesen, für die es hier Schutz und Nahrung gibt.

Die Qualität eines Fliessgewässers wird bestimmt durch die chemische Zusammensetzung des darin fliessenden Wassers, sowie durch die Ausprägungen des Bachbetts und Ufers. Von den rund 1‘930 Kilometern Bach- und Flussläufen im Thurgau wurden bisher 93 % ökomorphologisch beurteilt. 54 % der Fliessgewässer weisen einen natürlichen oder zumindest wenig beeinträchtigten Lebensraum auf. Weitere 12 %, immerhin eine Länge von 238 km, sind in ihrem Verlauf stark beeinträchtigt und 27 % sind künstlich oder gar eingedolt. Mittels einer Revitalisierungsplanung sollen diese Defizite so weit wie möglich verringert werden. Dies wird allerdings noch Jahrzehnte dauern.

Zur Erhaltung der Gewässerqualität sind auch die richtigen Lebensräume zu erhalten und zu schaffen, die Durchgängigkeit des Gewässernetzes zu erhöhen und dem Gewässer genügend Raum zu lassen. (siehe auch: Herausforderungen) Das Amt arbeitet daran:

Zum Beispiel Durchgängigkeit: Fischaufstieg in Amlikon
Zum Beispiel Lebensraum: Aufweitung Niederneunforn
Zum Beispiel Lebensraum und Hochwasserschutz: 2. Thurkorrektion