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Sanierungsprojekt

Eine Sanierung und Renaturierung des Seebachtals wurde von allen Seiten begrüsst. Eine Antwort auf diese verschiedenen Interessen sind nun die folgenden Handlungsschwerpunkte:

Sicherung der ökologischen Vielfalt
Zu diesem Zweck wurde 1994 die Stiftung Seebachtal  ins Leben gerufen. Sie setzt sich dafür ein, dass natürliche und biologische Artenvielfalt, die natürlichen Lebensräume der einheimischen Tiere und Pflanzen, sowie die naturnahe Kulturlandschaft im Bereich der Seebachtalseen zu erhalten und wiederherzustellen.

Reduktion des Nährstoffeintrags
Durch Dünge- und Anbauberatung des Bildungs- und Beratungszentrums Arenenberg wird der Nährstoffeintrag seitens der Landwirtschaft mittel- und langfristig reduziert. Das bedeutet: Düngeberatung aufgrund der Nährstoffbilanz für Landwirtschaftsbetriebe, Bewirtschaftung nach ökologischen Prinzipien, Extensivierungen, Gründüngung etc.

Verbesserung der Wasserqualität
Mit  der Tiefenwasserableitung am Hüttwilersee wird eine nachhaltige Verbesserung der Wasserqualität angestrebt. Die Tiefenwasserableitung führt nährstoffreiches, sauerstoffarmes Wasser aus den tieferen Schichten des Sees ab. So erhält die Landwirtschaft Bewässerungswasser und im Seebach wird auch während den Sommermonaten eine ausreichende Restwassermenge sichergestellt.

Neuregelung der Bewässerungskonzessionen
Das Seebachtal gilt als eine der trockensten Regionen im Kanton Thurgau. Eine intensive Landwirtschaft könnte ohne Bewässerungsmöglichkeiten nicht mehr betrieben werden.
Im Seebachtal gibt es keine Einzelkonzessionen für Wasserentnahmen mehr. Am 20.03.2003 wurde die Bewässerungsgenossenschaft Seebachtal gegründet. Eine Entnahmevorrichtung im Bauwerk der Tiefenwasserableitung war schon vorgesehen.
Die Konzession zur Wasserentnahme der Bewässerungsgenossenschaft Seebachtal enthält folgende Punkte: