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Untersuchungskonzept Kleinseen

Das Untersuchungskonzept der Thurgauer Kleinseen und Weiher sieht eine systematische Beprobung der 24 flächengrössten und bedeutendsten stehenden Gewässer vor. In zwei aufeinanderfolgenden Jahren wird jedes dieser Gewässer zu vier unterschiedlichen Zeitpunkten im Jahresverlauf, in 2-m-Tiefenschritten bis zur maximalen Seetiefe beprobt und verschiedene physikalische und chemische Parameter erhoben. Zudem wird ein kontinuierliches Profil für ausgewählte Parameter erstellt.
Die so erhaltenen Daten werden durch einen Abgleich mit einem seespezifischen Referenzzustand, der sich unter natürlichen bis naturnahen Bedingungen einstellen würde, bewertet. Diese Bewertungsmethode lehnt sich an das Bewertungssystem der LAWA aus Deutschland an und wird auch in den Nachbarkantonen St. Gallen und Zürich in analoger Weise angewandt.

Aufgrund des personellen Engpasses wurden die Untersuchungen der Weiher im 2014 eingestellt.