Direkt zum Inhalt springen

Grundwasserschutz

Entsprechend der Gefährdung der ober- und unterirdischen Gewässer werden überall in der Schweiz Gewässerschutzbereiche ausgeschieden. Diese Bereiche dienen der Information der Behörden, sie sind als Weisung zu verstehen zum langfristigen Schutz der Gewässer vor nachteiligen Einwirkungen. Die Gewässerschutzbereiche sind bei der Bewilligung von Bauten und Anlagen zu berücksichtigen. Die Gewässerschutzbereiche sind für die Grundeigentümer nicht direkt verbindlich.

Die Kantone müssen die besonders gefährdeten Gewässerschutzbereiche (Ao und Au) ausscheiden. In den besonders gefährdeten Bereichen sieht die Gewässerschutzverordnung (GSchV, SR 814.201) zwingend eine Vierteilung vor:

Die Zuströmbereiche (Z) bieten für einen definierten Standort (Wasserentnahmestelle) einen erhöhten Schutz des genutzten Wassers vor gefährdenden Substanzen wie Pflanzenschutzmitteln oder Düngerstoffe. Eine Ausscheidung von Zuströmbereichen Z im Kanton Thurgau erfolgt fallweise.

Früher gab es noch den Gewässerschutzbereich B, der in der neuen Gewässerschutzkarte vom Juni 2012 in üB (übriger Bereich) umbenannt wurde. Darin befindet sich alles, was weder in einem A- noch Z- noch S- Bereich ist.
 
Eigentumsbeschränkungen in besonders gefährdeten Gewässerschutzbereichen