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Holzfeuerungen

Auf Grund der zunehmenden Anzahl kleiner Holzfeuerungen, Cheminées und Schwedenöfen etc. werden durch die Kaminfeger einfache, visuelle Kontrollen solcher Anlagen vorgenommen. Dies entspricht der eidgenössischen Luftreinhalteverordnung  und dem Massnahmenplan Lufthygiene des Kantons. Besteht der Verdacht, dass die Feuerung unsachgemäss oder mit illegalem Brennstoff (z.B. Abfall) betrieben wird, oder sie zu Belästigungen führt, werden Emissionsmessungen durchgeführt.

Richtig heizen mit Holz
Holzfeuerungen ab 70 kW Wärmeleistung sind kontrollpflichtig, die Kontrollen werden analog zur Messung der Öl- und Gasfeuerungen alle zwei Jahre angeordnet. In handbeschickten Holzfeuerungen sollte nur naturbelassenes, gut gelagertes, trockenes Holz verbrannt werden. Es ist also nicht erlaubt, Paletten, Holzresten aus Abbrüchen, Schreinereien oder gar unbekannter Herkunft zu verbrennen. Ebenso ist es verboten, Abfälle zu verbrennen. Die Wahl der richtigen Anfeuermethode ist entscheidend dafür, wieviel Feinstaub entsteht.

Bei allen Feuerungen ist es wichtig, die Bestimmungen über die Kaminhöhe einzuhalten und sauberen Brennstoff zu verwenden, um Belästigungen und Gerüche im näheren Umkreis zu verhindern.

Weitere Informationen finden sie auf der Seite der Holzenergie Schweiz (VHe).
> Merkblatt: Saubere Wärme mit Holz [346.59 KB]

Mustervereinbarung für die Holzfeuerungskontrolle:
Mustervereinbarung Kontrolle kleine Holzfeuerungen für den Kanton Thurgau