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Umgang mit Naturgefahren

Die Naturgefahrenkarten helfen, auf der Planungsebene mit Naturgefahren bewusster umzugehen und vor allem deren Auswirkungen zu mindern. Für den Umgang mit Naturgefahren stehen verschiedene, z. T. auch neue Instrumente zur Verfügung. Mit dem neuen Finanzausgleich wurde die Subventionierungspraxis des Bundes radikal geändert. Auf kantonaler Ebene, vor allem im Bereich Wasserbau/Hochwasserschutz, werden diese Instrumente nun eingesetzt. 

Planungsgrundlage
Die Naturgefahrenkarten sind ein behördenverbindliches Instrument zur Vorbeugung von Schäden bei Naturgefahren. Die Resultate der Kartierung müssen in die örtliche Nutzungs- und Zonenplanung miteinbezogen werden. Dazu liegt der Leitfaden vor: Umsetzung Naturgefahrenkarten [730.95 KB] . Dazu wurde anfangs 2016 aufgrund der ersten Erfahrungen eine Präzisierung [1.16 MB] verfasst.

Berücksichtigung bei Baugesuchen
Der Ablauf des Baugesuchsverfahrens, wenn das Objekt in eine überlagerte Zone zu stehen kommt, verändert sich:

 Ablaufplan Baugesuch [196.11 KB]; es ist ein Auszug aus der Broschüre.
Anlagen in gefährdeten Gebieten werden einen Objektschutznachweis [1.70 MB] erbringen müssen. Dieser Leitfaden erklärt das Vorgehen und die Anforderungen. Die nötigen Formulare finden Sie hier > Formulare Objektschutznachweis.
(Bestellung Leitfaden Print)

Planat - die nationale Plattform für Naturgefahren
Die schweizerische Plattform für Naturgefahren beschäftigt sich eingehend mit dem Thema Umgang mit Naturgefahren.  Die schweizerische Strategie ist über www.planat.ch  abrufbar. Dort sind auch Unterlagen für die Information und Sensibilisierung der Bevölkerung aufgeschaltet.