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Sanierungsbedarf Wasserkraftwerke

Das Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer (Gewässerschutzgesetz, GSchG, SR 814.20) verpflichtet die Kantone, den Geschiebehaushalt in Fliessgewässern zu reaktivieren, die negativen Auswirkungen von Schwall und Sunk unterhalb von Wasserkraftwerken zu vermindern sowie die Fischwanderung an Wasserkraftwerken wieder herzustellen, wobei eine Frist bis 2030 vorgegeben wird. Zu berücksichtigen sind dabei die Relevanz der Beeinträchtigung der Gewässerabschnitte durch die Anlage, das ökologische Potenzial sowie das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Sanierungsmassnahmen. Die Kantone planen die Massnahmen und legen den Zeitplan dafür fest. Sie müssen dafür sorgen, dass diese Planungen mit jenen aus anderen Bereichen abgestimmt werden.

Im Rahmen der strategischen Planungen der kraftwerksorientierten Aufgabenbereiche Sanierung Geschiebehaushalt, Sanierung Schwall-Sunk und Wiederherstellung der Fischwanderung wurden 47 Wasserkraftwerke geprüft. Von diesen 47 Wasserkraftwerken weisen 29 einen Sanierungsbedarf einer oder mehrerer Bereiche auf.