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Unterhalt

Der Gewässerunterhalt soll

Als Vorbild dient der natürliche, unbeeinflusste Zustand eines Gewässers. Die Gewässer als Lebensraum stehen beim Unterhalt im Vordergrund und müssen in jedem Einzelfall individuell beurteilt werden. Diese Lebensräume sollen so gestaltet und gepflegt werden, dass auch der Abfluss eines Hochwassers unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Risiken gewährleistet ist.

Zum Unterhalt gehören

Die Erstellung eines Bach-Unterhaltskonzepts erleichtert die Planung und Budgetierung der notwendigen Personal-, Sach- und Finanzmittel auf Gemeindeebene. Es ist zudem eine Garantie für Kontinuität und für den Erhalt des vorhandenen Wissens. Wie ein solches erstellt werden kann, erklärt die Vollzugshilfe "Unterhaltskonzept Bäche" .

Unterhaltsarbeiten an Eindolungen: Nach dem gültigen Gewässerschutzgesetz sind Eindolungen nicht mehr erlaubt. Beim Unterhalt der Eindolungen muss deshalb überprüft werden, ob sie aufgehoben werden kann.

Zuständigkeiten:

* Bei starkem Bewuchs mit Neophyten lohnt es sich, die Mäh- resp. Unterhaltsarbeiten am Bach/Fluss unter allen Betroffenen (Gemende/Kanton/Anstösser) zu koordinieren und die den vorhandenen Neophyten entsprechende Bekämpfungsart grossflächig anzuwenden. Es ist darauf zu achten, dass keine - KEINE - Pflanzenteile von Neophyten abgeschwemmt werden! Die Gemeinden haben einen Ansprechpartner für Neophytenprobleme bezeichnet.