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Wasserversorgung in Notlagen

Sollte die öffentliche Wasserversorgung aus irgendeinem Grund lahmgelegt werden, haben die zuständigen Stellen drei Tage Zeit, um eine Notversorgung zu organisieren.

Die Ersten 3 Tage
Während dieser ersten drei Tage wird erwartet, dass jeder Haushalt genügend Flüssigkeit im Vorrat hat: Die Trinkwasserversorgung stützt sich auf die Notreserven der Bevölkerung.

Kluger Rat - Notvorrat
In dieser Überlebensphase genügen 2 bis 4 Liter Flüssigkeit pro Tag und Person. Für drei Tage heisst das bei einem vierköpfigen Haushalt im Minimum 2 x 4 x 3 = 24 Liter Flüssigkeit, vor allem in Form von Wasser.

Zu beachten ist: Bei einer Notlage will jeder im örtlichen Laden Wasser kaufen. Dieses wird bald ausverkauft sein. In einer solchen Lage ist es Glückssache, wenn und ob der Nachschub funktioniert, deshalb: Vorausschauen ist klüger als das Nachsehen haben!

Ab 4. Tag
Notversorgung: Für Mensch und Tier mittels behelfsmässigen Anlagen und Installationen. Industrie und Gewerbe können noch nicht beliefert werden. Pro Person und Tag sollen dann 4 Liter zur Verfügung stehen.

Ab 6. Tag
Eingeschränkte Versorgung: Teile der normalen Versorgung sind wieder instandgestellt. Lebensmittelbetriebe erhalten wieder die normale Menge, die Abgabemenge für die Bevölkerung wird sukzessive erhöht. Mit zunehmender Instandstellung und Sicherheit werden auch Industrie und Gewerbe wieder zugeschaltet. Die eingeschränkte Versorgung endet, wenn die normale Versorgung wieder hergestellt ist.