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Wasserkraft

Für die Wasserkraftnutzung ist eine Konzession des DBU notwendig. Das Gesuch muss bei der Gemeinde eingereicht werden. Diese leitet es dann an den Kanton weiter. Ein Gesuch um Wasserkraftnutzung muss folgende Angaben enthalten:

Download: Checkliste für vollständiges Gesuch um Nutzung der Wasserkraft:
Projektunterlagen und Angaben zu Gesuchen für Wasserkraftnutzung [194.16 KB]
Das Konzessionsverfahren beinhaltet eine öffentliche Auflage und das Recht ist an Auflagen und Bedingungen geknüpft:
Allgemeine Auflagen und Hinweise für Wassernutzungen aus öffentlichen Gewässern [61.73 KB]

Restwassermenge
Bei Wasserentnahmen aus Gewässern muss eine bestimmte Restwassermenge im Gewässer verbleiben. Der Gesuchsteller muss den Nachweis erbringen, dass die Entnahme keine wesentliche Beeinflussung des natürlichen Wasserhaushaltes darstellt. In der Regel wird bei der Konzessionierung die sogenannte "20% von Q 347" - Regel angewendet: Die maximale Wasserentnahme aus dem Gewässer wird so festgelegt, dass immer mindestens 80% der Q 347 Wassermenge im Gewässer verbleiben. Q 347 bezeichnet die Wassermenge, die an mindestens 347 Tagen im Jahr im Gewässer abfliesst.

Geschiebehaushalt und Fischdurchgängigkeit
Das Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer verpflichtet die Kantone, negative Auswirkungen von Schwall und Sunk unterhalb von Krafzwerken zu vermindern, den Geschiebehaushalt zu reaktivieren und die Fischdurchlässigkeit wieder herzustellen. > mehr