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Festlegung Gewässerraum Kanton Thurgau

Im Kanton Thurgau werden die Vorschriften des Bundes in zwei Phasen umgesetzt. In der ersten Phase, die bis Ende 2018 dauert, wird der Raumbedarf für fliessende und stehende Gewässer durch den Kanton, unter Mitwirkung der Gemeinden, behördenverbindlich festgelegt.

Der behördenverbindliche Raumbedarf der Gewässer wird für alle Fliessgewässer im Kanton Thurgau mittels GIS-Analyse bestimmt. Zur Bestimmung des Raumbedarf der Flüsse Thur, Sitter und Rhein wird die vom Bund unterstützte Methode nach Roulier angewendet.

Der minimale Raumbedarf wird als Zahl zum jeweiligen Gewässerabschnitt angegeben. Die Angaben erfolgen nicht parzellengenau. Die Genauigkeit liegt im Massstabsbereich eines Übersichtsplans. Der behördenverbindliche Raumbedarf der Gewässer dient den Gemeinden und dem Kanton zur Beurteilung von Planungs- und Baugesuchen.

In der zweiten Phase legen  die Gemeinden auf Basis des behördenverbindlichen Raumbedarfs der Gewässer den grundeigentümerverbindliche Gewässerraum fest.  Dies erfolgt im Rahmen einer Sondernutzungsplanung in Form von Gewässerraumlinien. Das Vorgehen orientiert sich am Verfahren nach § 29 ff. des Planungs- und Baugesetzes (PBG, RB 700).

Die Gemeinden sind eingeladen ihre Anliegen, Fragen und Rückmeldungen zum Gewässerraum einzubringen.

Behördenverbindlicher Raumbedarf der Gewässer; Projektauftrag (RRB 709, August 2017) [pdf, 909.40 KB]

Präsentation VTG Schlosstagung, 14. September 2017 [pdf, 355.50 KB]

Präsentation 57. Planerstamm Amt für Raumentwicklung, 9. November 2017 [pdf, 812.18 KB]

Präsentation Gemeindeorientierung Departement für Bau und Umwelt, 15. November 2017 [pdf, 1.20 MB]